In-vitro-Maturation (IVM)

Petrischalen

Bei der IVM handelt es sich um eine recht neue Methode der künstlichen Befruchtung. Durch den Verzicht auf eine starke hormonelle Stimulation wird sie als besonders sanft bezeichnet. Häufig kommt sie bei Frauen mit PCO-Syndrom zur Anwendung. Dabei handelt es sich um eine Hormonstörung, die sich negativ auf den Kinderwunsch auswirkt. Bei diesem Personenkreis können die Chancen auf Schwangerschaft durch eine IVM Behandlung erhöht werden.

Ablauf der In-vitro-Maturation

Die In-vitro-Maturation ist eine besondere Form der IVF. Der Unterschied liegt bei der Behandlung der Eizellen. Bei diesem Verfahren werden die noch unreifen Eizellen aus dem Körper der Frau entnommen und in einer Petrischale zur Reifung gebracht. Um die Eireifung zu unterstützen, werden der Petrischale spezielle Hormone beigegeben. Nach ein bis zwei Tagen erfolgt dann die Befruchtung. Anschließend müssen noch zwei weitere Tage vergehen, bevor die befruchteten Eizellen in die Gebärmutter der Frau verpflanzt werden können. Da es noch an aussagekräftigen Langzeitstudien mangelt, ist die IVM unter manchen Medizinern umstritten.

Kosten je IVM

Ein Versuch kostet ca. 600 bis 1500 Euro. Für diese Methode werden in der Regel keine Zuschüsse durch die Krankenkassen gezahlt.

Foto: © Sven Hoppe – Fotolia.com

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