Intratubarer Gametentransfer (GIFT)

Spermien und Eizellen

Das Verfahren “Intratubarer Gametentransfer” vereint Elemente der Insemination und der In-vitro-Fertilisierung. Gelegentlich wird diese Methode  bei einer Erkrankung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriose) oder unklaren Ursachen der Kinderlosigkeit angewandt. Eine Voraussetzung für die Durchführung ist jedoch, dass mindestens ein Eileiter durchlässig ist.

Ablauf des Intratubaren Gametentransfer

Bis zu drei reife Eizellen werden der Frau im Zuge einer Bauchspiegelung entnommen. Zumeist zwei der noch unbefruchteten Eizellen werden anschließend gemeinsam mit den Spermien des Mannes in den Eileiter eingebracht, wo die Befruchtung auf natürlichen Weg erfolgen soll. Im Erfolgsfall wandert das befruchtete Ei in die Gebärmutter und nistet sich dort ein.

Im Vergleich zu anderen Methoden der künstlichen Befruchtung, bringt die GIFT ein erhöhtes Risiko einer Eileiterschwangerschaft mit sich.

Kosten der GIFT-Methode

Das Verfahren wird heute nur noch von sehr wenigen Zentren und Praxen durchgeführt. Daher können diese  Preisangaben möglichweise veraltet sein. Eine Behandlung kostet demnach zwischen 3000 und 4000 Euro und kann von gesetzlichen Krankenkassen mit bis zu 50% bezuschusst werden.

Foto: © Joshua Resnick – Fotolia.com

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