Krankenkasse bezahlt die künstliche Befruchtung komplett

Geldbündel

Eine künstliche Befruchtung kann schnell mehrere tausend Euro kosten, denn seit einigen Jahren übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen lediglich die Hälfte der Ausgaben. Für viele Paare stellt die Kinderwunschbehandlung daher eine kaum zu bewältigende finanzielle Belastung dar. Doch das kann sich jetzt ändern, denn bei einigen gesetzlichen Krankenkassen scheint ein Umdenken im Gange zu sein.

Freuen dürfen sich betroffene Paare, die bei der Knappschaft versichert sind. Seit dem 01.02.2013 übernimmt diese Krankenkasse bis zu 100% der Kosten einer künstlichen Befruchtung. Allerdings muss sowohl die Frau, als auch ihr Ehemann dort versichert sein. Die begrenzte Anzahl abrechnungsfähiger Behandlungen bleibt von dieser Neuerung jedoch unberührt. Abhängig von der Methode, ist spätestens nach dem achten Versuch Schluss. Wer es danach weiter probieren möchte, muss die Rechnung in der Regel komplett aus eigener Tasche bezahlen.

Dieser Richtungswechsel ist kein Einzelfall. Schon seit Mai letzten Jahres hat die Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK VBU) ihren möglichen Kostenanteil auf 75% erhöht. Gesetzlich versicherte Paare, die ihren unerfüllten Kinderwunsch verwirklichen möchten, können durch einen Wechsel der Krankenkasse derzeit viel Geld sparen. Ob und wann andere Kassen in diesem Punkt nachziehen, bleibt zu diesem Zeitpunkt unklar.

Foto: Michael Staudinger  / pixelio.de

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